Im Februar wurde von BE-X, für einen großen österreichischen Papierhersteller, die bestehende SAP BW Systemlandschaft von Linux / Oracle auf SAP HANA migriert. Dadurch entstand eine der größten SAP BW Installation basierend auf SAP HANA in Österreich.

Die neu aufgebaute produktive SAP HANA Systemlandschaft besteht aus einem 4-Knoten SAP HANA DB Cluster. Jeder dieser Knoten (1x Master, 2x Slave, 1x Standby) hat eine Kapazität von 1TB. Die Entwicklungslandschaft besteht aus 3 Knoten mit einer Kapazität von ebenfalls je 1TB. Zusätzlich wird die Entwicklungsumgebung als Standby-System für die Produktionslandschaft genutzt. Mittels SAP HANA System Replication wird diese Systemlandschaft mit aktuellen Daten aus dem Produktivsystem versorgt. Im Fehlerfall kann das Produktivsystem anstatt der Entwicklungsumgebung hochgefahren werden. Dieser Aufbau garantiert eine hochverfügbare produktive Systemlandschaft bei bestmöglicher Nutzung aller Ressourcen.

Der Projektablauf im Überblick:

Ausgangssituation
Entwicklungssystem: SAP BW ABAP 7.30 + JAVA 7.30 auf Linux/Oracle,
Produktionssystem: SAP BW ABAP 7.30 + JAVA 7.30 auf Linux/Oracle Cluster

Projektphase 1
1. Aufbau Sandbox SAP BW ABAP 7.30 + JAVA 7.30
2. Releasewechsel auf SAP Release 7.42 (Sandbox, Entwicklung und Produktion)

Projektphase 2
1. Aufbau einer SAP HANA Sandbox-Systemlandschaft mit SAP HANA Systemreplikation
2. Tuning, Überwachung und Test der neu aufgebauten Landschaft

Projektphase 3
1. Migration der Entwicklungs- und Produktionslandschaft von Oracle nach SAP HANA
2. Migration der SAP ABAP Applikationsserver von Linux nach IBM pSeries auf Power8 Architektur (AIX)
3. Migration der SAP Java Instanz (J2EE) auf eine VMware virtualisierte Linux Umgebung